Kleine Weisheiten

Kleine Weisheiten

Ich liebe es, kleine philosophische Weisheiten zu channeln. Regelmäßig veröffentliche ich hier kleine Geschichten, übermittelt aus der „Weisheit allen Seins“. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Texte original gechannelt niedergeschrieben werden. Dadurch entstehen für uns manchmal ungewohnte Formulierungen, die aber genau so erst ihre Wirkung entfalten.
Viel Freude damit!

Rot ist die Farbe des Lebens

Rot ist die Farbe des Lebens. Sie zieht sich durch unsere Adern, so wie die Adern von Mutter Erde. Blau ist die Farbe des Fließens. Wasser, Luft – immer in Bewegung, niemals still. Gelb ist die Farbe der Sonne, der Energie schlechthin, Orange ist eine Spielart von ihr, sie birgt eine andere Information als Gelb und ist doch mit ihr verwandt. Grün ist die Farbe des Wachstums, was grün ist kann gedeihen. Braun ist die Farbe des Niedergangs. Es vergeht, um neu zu dienen, im ewigen Prozeß des „Werdens und Vergehens“. Braun ist auch die Farbe des Ursprungs, aus ihr erwächst das Neue.

Warum ich das alles erzähle, fragst Du?
Schau dir den Regenbogen an! Er verbindet eines mit dem anderen und ist doch nicht zu greifen. So ist es auch mit dem Leben, es enthält alle Farben, alle Informationen, doch wir vermögen es nicht zu greifen. Wir sehen und verstehen nur Ausschnitte, um dann in unserem weltlichen Ich verwirrt zurückzubleiben, der Moment des Verstehens verschwindet, so wie der Regenbogen verschwindet. Die komplexen Zusammenhänge der Welt übersteigen unsere Kapazität. Doch jenseits des Gehirns gibt es ein Ich, das völlig klar ist mit „Allem was ist“. Es weiß! Diese Zwei Ichs gilt es im Laufe der spirituellen Entwicklung immer mehr zusammen zu bringen, ähnlich der Windowsanwendung am PC. Man springt virtuos von einem Ich ins andere und nutzt das, was gerade gebraucht wird. Das weltliche und das spirituelle Wissen nähern sich an, bis der Übergang nahtlos gelingt, dann nähert man sich dem Göttlichen. Das ist Euer Weg, gesäumt von Freude, Erkenntnissen und Rückschlägen. Geht ihn mutig und erhobenen Hauptes, auch wenn Euer Drumherum Euch nicht versteht. Es ist Euer Weg!

Die Erwartungen, die wir in andere setzen

Die Erwartung, die wir in andere setzen, egal ob Mensch, Tier oder sonstige Wesenheit, birgt eine unglaubliche, wenn oft auch unbewusste Arroganz. Wer seid Ihr, Eure Ideen und Vorhaben auf andere zu übertragen, statt sie selber zu vollbringen, um Euch zu vervollständigen?

Erwartungen beugen das Energiefeld des anderen und machen ihn schwach oder krank. Eure Pläne müssen in freiwilliger, kommunizierten Art und Weise mit anderen umgesetzt werden. Erwartungen werden vorausgesetzt und oft nicht kommuniziert, wie ein lautloser Befehl. Die Energie schwebt im Raum. Doch was, wenn der/die/das ganz andere Pläne hat? Das führt zu Verwirbelungen – sprich Komplikationen unterschiedlichster Art.

Wenn ohne Erwartungen aufeinander zugegangen wird, gerne mit einem Plan, der aber aufgezeigt, erklärt wird und wandelbar ist und dies nicht nur im Tun, sondern auch im Geiste, so entwickelt sich ein gemeinsames Ganzes, das sich gegenseitig befruchten und wachsen kann.